Die Ausgangslage.

An vielen Strandbäder werden die Wasser- und Lufttemperaturen heute immer noch manuell gemessen und auf einer Anzeigetafel beim Eingang publiziert. Somit können weder Onlineabfragen von zu Hause gemacht werden noch lassen sich diese Werte historisch auswerten.

Aus diesem Missstand entstand die Idee die uns heute zur Verfügung stehende Technik dazu zu nutzen Wetterdaten in regelmässigen Zeitabständen zu erheben, zentral zu sammeln und der Öffentlichkeit in verschiedenster Form zur Verfügung zu stellen.

Die Konzeption.

Daten wie Wasser- und Lufttemperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Höhe über Meer sollten in regelmässigen Zeitabständen (ca. 15 Minuten) gesammelt und über das grösste energiesparende Weitbereichs-Netzwerks (Swisscom LPN LoRaWAN) an einen zentralen Datenspeicher versendet werden.

Von diesem zentralen Datenspeicher, können diverse (Frontend-)Applikationen über REST-Schnittstelle die Daten für ihre Zwecke abrufen. Die Daten sind somit für jeden und jedes System immer und überall erreichbar. Historische Statistiken, Auskünfte über aktuelle Wasser- oder Lufttemperatur sowie Luftdruckveränderungen können somit einfach angefordert oder erstellt werden. Dies verdeutlicht unsere Webapplikation meteoSTAT indem sie die Daten vom zentralen Datenspeicher über dessen REST API anfordert.

Systemübersicht meteoSTATS

Das Produkt.

Für den Bau dieses Prototyps durften wir auf die Unterstützung der Swisscom zurückgreifen. Der Kern des Prototyps haben wir mittels einem an einem Workshop erhaltenen Starter-Set (Tuino1 mit modular erweiterbaren GMX RF LoRa-Chip von Gimasi) erstellt. Der dazu zur Verfügung gestellte Netzzugang der Swisscom, welche eine LoRa-Abdeckung von 96,7% (14. Juni 2019) bietet, ermöglicht den Einsatz des Prototyps von nahezu überall.

Bei den gemessenen Daten handelt es sich um Luft- und Wassertemperaturen, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Höhe über Meer. Diese werden über das Swisscom LPN LoRaWAN in eine Symfony Webapplikation, welche als zentralen Datenspeicher fungiert, gespeichert. Die zur Demonstration gebaute Frontend-Applikation (meteoSTAT) fordert die gespeicherten Daten von der REST API des zentralen Datenspeicher an und stellt diese visuell dar.